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8000 m
8000 ist die magische Zahl des Bergsteigens. Dies ist die Todeszone; Ein lebensfeindlicher Ort, an dem der menschliche Köper nicht mehr in der Lage ist sich zu regenerieren und einem permanenten Abbauprozess erliegt, an dessen Ende der Tod steht. Diese Zahl ist auch das Achttausendfache des Urmeters. Was, wenn dieser Urmeter etwas länger ausgefallen wäre, als er nun ist? Dann wäre die Anzahl der Achttausender Berge geringer. Wäre der Urmeter kürzer, so würde es wesentlich mehr Berge mit einer Höhe von 8000 m und mehr geben, ja vielleicht sogar ein oder zwei Neuntausender. In der Reheinfolge der höchsten Berge würde sich jedoch nichts ändern, so daß die nach dem gültigen Urmeter 14 Achttausender noch immer die 14 höchsten Berge der Welt wären.
Gasherbrum 2 (8035 m): Der Gasherbrum 2 auf der Grenze zwischen China und Pakistan wurde am 7. Juli 1956 von S. Larch, H. Willenpart und F. Moravec zum ersten Mal bestiegen. Reinhold Messner und Hans Kammerlander gelang 1984 am Gasherbrum 1 und Gasherbrum 2 in einer Gewalttour die erste Achttausenderüberschreitung.
Shisha Pangma (8047 m): Am 2. Mai 1964 gelangten zehn Bergsteiger aus einer chinesisch-tibetanischen Expedition zum ersten Mal auf den Gipfel. Der Shisha Pangma ist der einzige Achttausender, der sich ganz auf tibetischem Gebiet befindet.
Broad Peak (8048 m): Der Broad Peak im Karakorum auf der Grenze zwischen China und Pakistan wurde am 9. Juni 1957 zum ersten Mal von H. Buhl, M Schmuck, K. Diemberger und F. Wintersteller bestiegen.
Gasherbrum 1 (8068 m): Der Gasherbrum 1, zur besseren Unterscheidung mit dem Gasherbrum 2 auch Hidden Peak genannt, wurde erstmals am 4. Juli 1958 bestiegen. Er befindet sich auf der Grenze zwischen China und Pakistan. Reinhold Messner und Hans Kammerlander gelang 1984 am Gasherbrum 1 und Gasherbrum 2 in einer Gewalttour die erste Achttausenderüberschreitung.
Annapurna (8086 m): Die Annapurna in Nepal ist der erste bestiegene Achttausender. Bereits am 3. Juni 1950 gelang dies den beiden Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal. Aufgrund seiner Nähe zu Pokhara dat sich die Ananpurna zu einem beliebten Ziel für Trekkingreisen entwickelt.
Nanga Parbat (8125 m): Der Nanga Parbat, Sanskrit für nackter Berg, ist der westlichste Achttausender und liegt in Pakistan. Der Österreicher Hermann Buhl kann am 3. Juli die erste Besteigung des Nanga Parbat für sich verbuchen.
Manaslu (8156 m): Am 9. Mai 1956 gelingt dem Japaner T. Imanishi und dem Sherpa Gyaltsen Norbu die Erstbesteigung des Manaslu. Zwei Tage später folgen K. Kato und M. Higeta. Der Manaslu liegt in Nepal.
Dhaulagiri (8168 m): Der Dhaulagiri in Nepal wurde erstmals am 13. und 23. Mai von den vier Schweizern E. Forrer, A. Schelbert, M. Vaucher, H. Weber, dem Österreicher K. Diemberger, dem Deutschen P. Diener und den Sherpas Nyima Dorje und Nawang Dorje bestiegen.
Cho Oyu (8202 m): Nach dem Scheitern eines britischen Unternehmens 1952 gelang zwei Jahre später am 19. Oktober einer österreichischen Expedition die erste Besteigung. Auf dem Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet standen damals H. Tichy, S. Jöchler und der Sherpa Sirdar Pasand Dawa Lama.
Makalu (8485 m): Am 15., 16. und 17. Mai 1955 war zum ersten Mal einer Neunköpfige Expedition unter dem Franzosen J. Franco am Makalu auf der Grenze zwischen Nepal und Tibet erfolgreich.
Lhotse (8501 m): Der Gipfel des nächsten Nachbarn des Mount Everest wurde am 18. Mai 1956 von F. Luchsinger und E. Reiß, beides Teilnehmer einer Schweizer Expedition unter Leitung von A. Eggler, zum ersten Mal erklommen.
Kangchendzönga (8598 m): Der Kangchendzönga an der Grenze von Indien und Nepal ist einer der heiligsten Berge. Übersetzt bedeutet sein Name "die fünf Schatzkammern des Schnees". Schnee und Eis sind in der Tat eines der größten Hindernisse bei der Besteigung. Der Weg zum Gipfel verläuft lange Zeit durch Seracs und über Gletscher, die von unzähligen Gletscherspalten zerfurcht sind. Am 25. Mai 1955 setzten die Engländer George Band und Joe Brown ihren Fuß wenige Meter unterhalb des Gipfels, aus Respekt sollte der Gipfel unbestiegen bleiben. Tags drauf folgten ihnen Norman Hardie und Tony Streather aus derselben Expedition.
K2 (8611 m): Der K2 befindet sich im Karakorum Gebirge an der Grenze zwischen China und Pakistan. Das K im Namen des Berges steht stellvertretend für Karakorum. Die Einheimischen nennen ihn Chogori, doch dieser Name kann sich im internationalen Sprachgebrauch nicht durchsetzen. Der K2 ist der zweit höchste Berg, nur der Everest ist höher. Dafür ist der K2 anspruchsvoller. Dies bringt im neben seinem Ruf als einem der schönsten Achttausender, wegen seiner Formvollendung, auch den Titel schwierigster Berg überhaupt. Der K2 wurde von Achille Compagnoni und Lino Lacedelli, beides Teilnehmer einer italienischen Expedition, am 31. Juli 1954 zum ersten Mal bestiegen.
Everest (8848 m): Der Mount Everest auf der Grenze zwischen Nepal und Tibet ist mit seinen 8848 m der höchste Berg der Erde. Benannt wurde er 1865 nach dem Leiter des britischen Vermessungsamtes in Indien, Sir George Everest. Tibeter nennen den Berg Chomolungma. Zahlreiche Expeditionen versuchten seit 1921 als erste auf den Gipfel zu gelangen. Viele mußten ihr Leben lassen, bis Edmund Hillary und Tenzing Norgay schließlich am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung gelang. Am 8. Mai 1978 erreichten die Süd- und Nordtiroler Reinhold Messner und Peter Habeler zum ersten Mal den Gipfel des Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff.
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