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GEO SPECIAL HIMALAYA
Ein Heft über den Himalaja. Vorstoß ins Unbekannte? Viele Gefahren lauern in den Bergen auf die Berichterstatter. Die größte Gefahr besteht jedoch darin, dem westlichen Mythos Himalaja zu verfallen. GEO wagte den Versuch der Darstellung des Himalajas zwischen Faszination und kritischer Betrachtung. Dieser Balanceakt auf schmalem Grad ist gelungen.
Stets werden die Beschwerden des Lebens auf dem Dach der Welt in den Berichten nicht außer Acht gelassen. Den faszinierende Bildern der Fotografen gleich zu Beginn folgt unmittelbar der Versuch des nepalesischen Journalisten Kanak Mani Dixit mit dem Bild des "Shangri La", jenem "Land, in dem nicht Materialismus und Konsumdenken vorherrschen, sondern Spiritualität das Handeln der Menschen lenkt" aufzuräumen. Den Beschreibungen vom sommerlichen Alltag der Menschen in Shade im darauffolgenden Artikel, "Vom Glück, in Shade zu Leben", wird die volle Härte des Lebens während des Winters entgegengesetzt. Trotz aller kritischen Betrachtung scheint der Schimmer einer faszinierenden Natur und wunderbarer Menschen aus den Bildern und zwischen den Zeilen hervor. Die größte Anzeihungskraft geht dabei wohl vom Mount Everst aus. Unzählige Menschen streben dem Ziel entgegen, einmal das Dach der Welt zu betreten. Und so findet auch die Geschichte der Besteigung des höchsten Berges einen Platz.
Abschließend findet der Leser die gewohnt fundierten Reiseinformationen für die Länder Nepal, Tibet, Bhutan und das in Pakistan liegende Karakorum. Die praktischen Hinweise schließen unter anderem auch sieben Vorschläge zum Trekking im Himalaja mit ein.
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